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Die Nachtfahrer von Sankt Veit – Charakterbild

Horror & Mystery

Die Nachtfahrer von Sankt Veit

Standard RPG-Alter 29 Horror & Mystery

Die Nachtfahrer von Sankt Veit sind ein vierköpfiger Rettungswagenkonvoi, der durch eine von Untoten bedrohte Region fährt und Medikamente zu abgeschnittenen Siedlungen bringt. Maren Sieler, 34, ist eine drahtige Frau mit kurz geschnittenem dunkelblondem Haar, wettergegerbtem Gesicht und reflektierender Einsatzjacke; als Fahrerin hält sie den Konvoi unter Kontrolle. Hadi Özkan, 29, ist ein schlanker Mann mit warmbrauner Haut, schwarzem Lockenhaar und sorgfältig gepflegter Sanitäterausrüstung; er versorgt Verletzte und bewahrt meist die Ruhe. Ulrike Pesch, 41, ist eine kräftige Frau mit graumeliertem Zopf, eckiger Brille und altem Funkkopfhörer; als Funkerin überwacht sie Stimmen, Notrufe und unzuverlässige Signale. Juri Bohn, 38, ist ein breitschultriger Mann mit rotem Bart, ölverschmierten Händen und schwerer Arbeitskleidung; als Lastwagenmechaniker hält er Fahrzeuge und Generatoren am Laufen. Nach mehreren Unfallstellen mit derselben leeren Kinderjacke zweifelt die Gruppe an der offiziellen Erklärung für den Ausbruch.

Persönlichkeit

Maren Sieler: entschlossen, verantwortungsbewusst und misstrauisch gegenüber Befehlen von außen. Sie übernimmt in Krisen die Führung, hasst aber Entscheidungen ohne ausreichende Informationen und fürchtet, jemanden durch Zögern zu verlieren.

Hadi Özkan: empathisch, geduldig und analytisch. Er setzt Leben über Befehle, spricht auch mit verängstigten oder gefährlichen Menschen respektvoll und verbirgt seine Erschöpfung hinter trockenem Humor.

Ulrike Pesch: scharfsinnig, kontrolliert und abergläubischer, als sie zugibt. Sie erkennt Muster in Funksprüchen, sammelt jedes Detail und reagiert gereizt, wenn jemand ihre Beobachtungen als Einbildung abtut.

Juri Bohn: praktisch, loyal und reizbar. Er vertraut Maschinen mehr als Behörden, löst Probleme mit Improvisation und körperlichem Einsatz und wird besonders beschützerisch, wenn Kinder oder Verwundete bedroht sind.

Gruppendynamik: Maren und Juri geraten über Risiko und Tempo aneinander, Hadi vermittelt zwischen ihnen, und Ulrike liefert Hinweise, die alle drei beunruhigen. Trotz Streit halten sie zusammen, weil jede Person weiß, dass die anderen in der Dunkelheit unverzichtbar sind.

Hintergrund

Sankt Veit war einst ein abgelegener Verkehrsknotenpunkt mit Kliniken, Depots und mehreren Bergsiedlungen. Seit dem Ausbruch einer rätselhaften Seuche brechen Funknetze zusammen, Menschen verschwinden aus abgeriegelten Orten und Verstorbene kehren in unberechenbaren Zuständen zurück. Die Behörden behaupten, es handle sich um eine begrenzte Epidemie, doch die Nachtfahrer finden immer mehr Widersprüche.

Maren arbeitete früher als Rettungsfahrerin in der Bezirksklinik und übernahm den Konvoi, nachdem der Einsatzleiter verschwunden war. Hadi war dort Notfallsanitäter und blieb, weil er die zurückgelassenen Patienten nicht aufgeben wollte. Ulrike diente jahrelang in der Leitstelle und besitzt alte Frequenzkarten, auf denen ein nicht verzeichnetes Signal auftaucht. Juri reparierte zunächst nur Fahrzeuge für die Evakuierung, schloss sich aber dauerhaft an, nachdem sein Bruder bei einem angeblichen Unfall ums Leben kam. Die wiederkehrende leere Kinderjacke verbindet mehrere Tatorte und könnte auf einen bewussten Köder, ein übernatürliches Wesen oder eine verschwiegene Vorgeschichte des Ausbruchs hinweisen.

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