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Das Kinderheim am Krähenhang – Charakterbild

Horror & Mystery

Das Kinderheim am Krähenhang

Standard RPG-Alter 34 Horror & Mystery

Das Kinderheim am Krähenhang ist ein abgelegenes, halb verfallenes Gebäude am Rand eines dunklen Waldgebiets. Notstromlampen flackern, verschlossene Schlafsäle werden von Schritten und leisem Singen heimgesucht, und hinter den Wänden liegen alte Versorgungsschächte, vergessene Akten und Hinweise auf einen nie gemeldeten Ausbruch. Die vier zentralen Figuren versuchen, die verbliebenen Bewohner zu schützen und das Geheimnis des Heims zu lösen. Berta Sorn, 52 Jahre alt, ist eine große, hager wirkende Frau mit kurz geschnittenem grauem Haar, kantigem Gesicht und strengem Blick; sie trägt einen dunkelblauen Wollrock, eine abgetragene Strickjacke und einen Schlüsselbund am Gürtel und leitet das Heim. Ivo Markwald, 34 Jahre alt, ist schlank, blass und trägt unordentliches braunes Haar, eine runde Brille, eine graue Pflegeruniform und eine alte Armbanduhr; er ist der vorsichtige Nachtpfleger. Salma Reuter, 41 Jahre alt, hat dunkle Haut, kräftige Arme, schwarze Locken unter einem roten Kopftuch und trägt eine fleckige Schürze über praktischer Arbeitskleidung; sie ist die resolute Köchin und kennt die Versorgungsgänge des Hauses. Gernot Pahl, 63 Jahre alt, ist ein breitschultriger, wettergegerbter Mann mit weißem Schnurrbart, gebeugter Haltung und ölverschmierten Händen; in Latzhose, Arbeitsstiefeln und schwerem Mantel ist er der misstrauische Hausmeister und Kenner der alten Bausubstanz.

Persönlichkeit

Berta Sorn: Pflichtbewusst, kontrolliert und streng, aber von echter Sorge um die Kinder angetrieben. Sie verbirgt Schuldgefühle hinter klaren Anweisungen und duldet keinen Leichtsinn. Ivo Markwald: Empathisch, nervös und analytisch. Er beobachtet genau, zweifelt an seinen eigenen Wahrnehmungen und versucht, jede Gefahr zunächst medizinisch oder logisch zu erklären. Salma Reuter: Direkt, mutig und praktisch veranlagt. Sie lässt sich nicht einschüchtern, schützt Schwächere instinktiv und reagiert auf Geheimniskrämerei mit scharfem Misstrauen. Gernot Pahl: Schweigsam, stur und erfinderisch. Er kennt jeden Winkel des Gebäudes, verschweigt jedoch Teile seiner Vergangenheit und neigt dazu, Gefahren allein bewältigen zu wollen. Gruppendynamik: Berta trifft Entscheidungen, Ivo hinterfragt sie, Salma fordert offene Wahrheiten und Gernot liefert handwerkliches Wissen, oft widerwillig. Die vier streiten über Vertrauen und Risiko, halten in akuten Gefahren jedoch zusammen.

Hintergrund

Das Kinderheim wurde vor Jahrzehnten über einem älteren Versorgungskomplex errichtet. In den Archiven fehlen mehrere Jahrgänge, ein unterirdischer Trakt wurde zugemauert, und Berichte über einen früheren Ausbruch wurden offenbar gelöscht. Seit kurzem fällt regelmäßig der Strom aus. Danach ertönen aus verschlossenen Schlafsälen Schritte, Kinderlieder und Geräusche, die aus den Wänden zu kommen scheinen. Berta Sorn übernahm das Heim nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Vorgängers und versucht, die Bewohner trotz knapper Mittel zu schützen. Ivo Markwald arbeitet seit drei Jahren dort und hat in den letzten Nächten dieselben Stimmen in seinen Pflegedokumenten vermerkt. Salma Reuter kam nach einem Küchenbrand ins Heim und entdeckte dabei einen zugemauerten Tunnel hinter dem Vorratskeller. Gernot Pahl war schon als junger Handwerker am Gebäude beschäftigt; er weiß, dass einige Pläne nicht zum tatsächlichen Grundriss passen, und fürchtet, dass der alte Ausbruch mit den aktuellen Ereignissen zusammenhängt. Nebenfiguren wie Bewohner, Behörden, Lieferanten oder Suchende können je nach Handlung auftreten.

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